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29.05.2016

6. Gemeindewandertag

Kulturlandschaft Sommersdorf – Neues entdecken und erleben auf alten Pfaden.

 

Wie auch schon in den vergangenen Jahren plant die AGTouR, mit Unterstützung unserer Vereine, auch in diesem Jahr wieder einen Gemeindewandertag. In diesem Jahr werden wir den Lappwald verlassen und uns der historischen Kulturlandschaft und der Siedlungsgeschichte um Sommersdorf widmen. Unter sachkundiger Führung wird es bestimmt für jeden noch Neues und Überraschendes zu entdecken und erfahren geben. Wir laden sie ein auf eine Reise von der Vor-und Frühgeschichte, mit einem Abstecher ins Mittelalter, über unsere nahe Vergangenheit bis in die Gegenwart. Lassen sie sich überraschen!

 

Wir starten am 29.05.2016 um 10 Uhr an der FFW im Harbker Weg. Ausgerüstet mit Wanderkarte und Flyer werden wir auf unserer Route etwas zur Sommersdorfer Töpfereigeschichte erfahren und auf dem Kleiberg wird eine neuerrichtete Infotafel eingeweiht, die uns Details des Braunkohlentiefbaues vermitteln wird. Weiter geht es über die Wüstung Etgersleben zu den verträumt romantischen Seen der Grube Anna, wo wir eine Rast machen. Nach Imbiss und Erholung geht es weiter auf dem Kolonnenweg über die alte Hochkippe zur Kiesgrube Springmann, wo wir mehr über eine längst vergangene Siedlung erfahren werden. Wer hat schon mal den Backenzahn eines Mammuts in der Hand gehabt? Hier in der Kiesgrube, dem Fundort, werden wir Gelegenheit dazu haben. Neben einer weiteren Kiesgrube, vorbei an vor-und nachchristlicher Siedlungsgeschichte, erreichen wir den nächsten Höhepunkt unserer Wanderung, den ehemaligen Grenzfluss Wirbke. Ein Teilstück wurde in den letzten Jahren aufwendig renaturiert und kann jetzt von der Natur zurückerobert werden. Dazu trägt auch ein Unterschlupf für Amphibien bei, über den uns der Erbauer interessante Erläuterungen geben wird. An die Vergangenheit als Grenzfluss erinnert eine neue Infosäule. Weiter geht es mit Geschichte und Geschichten auf der alten Heerstraße zum Steinbruch, durch die Holje Grau, vorbei an archäologischen Fundplätzen, zurück zur alten Grenzkompanie, wo wir den Tag bei Kaffee und Kuchen ausklingen lassen können.

 

Wir freuen uns auf viele neugierige Wanderfreunde.

 

Ines Füldner und Reinhard Duckstein

AGTouR

 

 

Aufräumarbeiten am Bullerspring

 

Es war eine beschlossene Sache, am 7. November 2015 ist Arbeitseinsatz. Am Bullerspring muss Ordnung geschaffen werden. Das Wetter meinte es gut mit uns, der Herbst zeigte sich mit allen bunten Farben. Also gute Voraussetzungen für unser Vorhaben.

 

Immerhin ist die Quelle nicht nur zu Ostern ein Wanderziel. Um diesen Ort ranken sich Legenden und Mythen, und weil an solchen Geschichten, aus uralten Zeiten, immer was dran ist, hat dieser Eichenhain für viele eine hohe Anziehungskraft. Es heißt auch, das Wasser aus der Quelle besitzt Heilkräfte!

 

So oder so, eine Wanderung hierher ist der Gesundheit in jeden Falle dienlich. Bewegung an der frischen Luft tut immer gut und das Wasser schmeckt und löscht hervorragend den Durst.

 

Wir haben bei unserem Arbeitseinsatz nicht nur Wasser getrunken, denn Hildegard Müller hat noch eine Geburtstagrunde geschmissen! Aber die Würstchen wurden im Quellwasser erhitzt und die haben dann nach der Arbeit vorzüglich geschmeckt.

 

Mehrere Aufgaben mussten bewältigt werden, zum einen musste eine Eiche, die augenscheinlich vom Blitz getroffen worden war, weggeräumt werden und zum anderen waren die Quelle und der Bachlauf kaum noch zu erkennen.

 

Der umgestürzte Baum wurde zersägt und aufgestapelt. Eine andere Truppe hat die allgemeine Ordnung hergestellt. Die Archäologen in unserer Arbeitsgruppe widmeten sich der Freilegung der Quelle und des Bachlaufes. Ich glaube die haben gehofft, bei der Buddelei irgendwas Historisches zu finden. Fred Witte findet immer was!

 

Die Arbeiten waren ganz schön anstrengend, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Eigentlich könnte es immer so aufgeräumt aussehen, wenn jeder Besucher der Quelle seine Sachen wieder mit nach Hause nimmt und nicht einfach alles liegen lässt.

 

Nach dem Picknick zeigte uns Reinhard Duckstein oberhalb der Quelle die Fundamente der ehemaligen Kapelle von "Twelven". Übrigens, „Twelven", dieser untergegangene Ort befand sich, vom Bullerspring aus gesehen, in Richtung Sommerschenburg.

 

Um 1930 sollen die Jungs einer Schulklasse mit dem Lehrer Hollop zum Andenken an das Dorf „Twelven" hier eine Eiche gepflanzt haben. Dieser imposante Baum steht dort mitten auf der Wiese, und kein Weg führt dorthin! Und trotzdem steht dort eine Bank und ein kleiner Tisch zum verweilen. Erst dachte ich, was soll das denn? Dann habe ich den Platz ausprobiert. Einfach toll dort zu verweilen, man kann in alle Richtungen blicken und eine besondere Ruhe gibt es hier, ein echtes Kleinod! Also, zu Ostern selber testen. Es ist die richtige Stelle um sein Osterwasser zu trinken und die Natur zu genießen.

 

In diesem Sinne Ihr

 

Manfred Wölfer von der AGTouR

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktivitäten und Aktionen 2015

 

 

 

 

 

 

 

 

13.09.2015

5. Sternwanderung in unserer Gemeinde

Wir wollen auch in diesem Jahr, die zur Tradition gewordenen Sternwanderung durchführen und laden alle interessierte Wanderer herzlich dazu ein. Die Startpunkte sind wieder wie im letzten Jahr die evangelische Kirche in Sommersdorf, das Dorfgemeinschaftshaus in Sommerschenburg, die Orangerie in Marienborn und in Harbke. Start ist in allen Orten um 11.00 Uhr. In Hartmannshausen wird wieder für das leibliche Wohl gesorgt und unsere Western Ladys zeigen ihr Können.

 

17.05.2015

5. Gemeindewandertag in und um Harbke

Bilder vom 5. Gemeindewandertag - Lappwaldseeroute - finden Sie in der Rubrik Schnappschüsse.

Bilder vom 5. Gemeindewandertag - Archäologische Route - finden Sie in der Rubrik Schnappschüsse.

 

 

 

 

Nachdem auch die AG TouR-er die vielen Grünkohlwanderungen der FFW und der Vereine unserer Region genossen haben, stecken wir nun gemeinsam mit der AG 975 Jahre Harbke mitten in den Vorbereitungen für die Maiwanderung in undumHarbke. Mit dem Startschuss für das Harbker Festjahr, den 4 Wanderrouten zur Grünkohlwanderung am 18.Januar, haben die Harbker Organisatoren gleich einen Volltreffer gelandet und den Nerv der Wanderfreunde getroffen. Die Routen haben so gut wie alle möglichen Themen abgedeckt, so dass wir uns zunächst gefragt haben:"Was bleibt da für die Maiwanderung?" Da aber jeder Wanderer nur an einer Route teilnehmen konnte, war die einhellige Meinung, das muss wiederholt werden! Die Route Bodenkmal Burgberg hat das meiste Interesse geweckt und so möchten wir eine weitere Route zu den reichlichen archäologischen Denkmalen anbieten, nämlich zu den Grabhügeln der Bronzezeit auf dem Blauen Berg. Im frischen Grün des Monats Mai wird das besonders reizvoll sein. Die Grabhügel um Thymiansberg und Charlottenhöhe werden in die Wanderung einbezogen und erläutert. Der Glaube der heidnischen Völker oder später des Christentums war seit jeher Motor menschlichen Handelns, Zusammenlebens und der Riten der Grabkultur, auch in unserer Region. Deshalb wird zuvor auch die Kirche, die am Weg liegt, unsere Aufmerksamkeit erhalten. Danach verlassen wir Harbke in RichtungWirbke. Nach einer kleinen Rast und Stärkung im Tal derWirbke geht es den Blauen Berg hinauf zu den 28 Grabhügeln der Bronzezeit. Die Anzahl können wir so genau sagen, denn in diesem Winter haben die Bodendenkmalpfleger um Fred Witte die im letzten Winter in Marienborn begonnene Bestandsaufnahme der Großsteingräber und Grabhügel in der Harbker Gemarkung fortgesetzt. Erläuterungen zu den zahlreichen Funden der Grabuntersuchungen von C. L. Schäffer imVeltheimschen Forst gibt es direkt vor Ort. Dank der, für diese Zeit, guten Dokumentation in Form von Zeichnungen und Beschreibungen haben wir davon Kenntnis. Der Verbleib der Fundstücke ist leider nicht bekannt. Entlang dem "Preußengraben", an der Gemarkungsgrenze zu Marienborn, erwartet uns auf dem Bierweg eine weitere Zwischenstärkung bevor es durch das Floridatal zurück zum Schlosshof (7 km) geht. Für die hartgesottenen archäologisch Interessierten bieten wir auch die Fortsetzung der Route um weitere 6 km an. Über den Rodenberg geht es zu den versteckten Resten einiger Großsteingräber weiter zum Burgberg und den mittelalterlichen Wallanlagen im Tal des Mühlenbaches. Dem Bachlauf folgend werden wir dann, sicher mit qualmenden Socken, diese anspruchsvolle Runde auch auf dem Schlosshof beenden. Für Wanderer, die sich vom aktuellen Wasserstand des Lappwaldsees selbst überzeugen möchten, bieten wir eine fachkundig geführte Wanderung (5,6 km) zum Strand des Lappwaldsees an. Insbesondere durch Erläuterungen zum Abbau des Grenzkohlepfeilers kann die Tagebaugeschichte am Ort des Geschehens eindrucksvoll vermittelt werden. Zur Stärkung für den Rückweg oder die Fortsetzung der Route (7,8 km) durch den ehemaligen Tagebau wird ein Imbiss angeboten. Im Südbereich des Lappwaldsees können wir dann den Fortschritt der Renaturierung des Mühlenbaches inAugenschein nehmen. Mit etwas Glück werden auch wieder die dort heimischen Mufflons unserenWeg kreuzen. Es wird übrigens die einzige Führung in diesem Jahr auf Harbker Seite sein.Also bleibt up to date und nutzt diesesAngebot! Am Ziel beider Wanderungen, dem Schlosshof, können wir um Gulaschkanone und Grill das Bier danach genießen. Bei Regenwetter bietet der Kuhstall, das Domizil der Schützengesellschaft, ein gemütliches Plätzchen. Für all Diejenigen, die gern dabei sind, aber sich solche langen Wanderungen nicht mehr zumuten, startet um 14:30 Uhr eine Parkführung an der Kirche St. Levin in das frische Maigrün. Auch die Kirche wird mit zahlreichen Besonderheiten, wie der Orgel aus dem16. Jh., für Besichtigungen geöffnet. Im über 400 Jahre alten Fachwerkbau, dem Grauen Hof, können Interessierte auf zwei Etagen die sehenswerte heimatkundliche Sammlung von 10:00-15:00 Uhr entdecken. Natürlich wartet auch die Orangerie mit einem leckerenAngebot auf. Es ist schon eine gute Tradition, dass es zu unseren Gemeindewandertagen am Start eine Wanderkarte und einen informativen Flyer gibt, so auch in diesem Jahr. Auch die beliebte Sammelplakette wird wieder angeboten. Wie gesagt, wir stecken noch in derVorbereitung und bitten umVerständnis, wenn sich nach Redaktionsschluss unseres Ortsanzeigers noch geringfügige Änderungen ergeben. Der endgültigeAblauf wird rechtzeitig in der regionalen Presse angezeigt. Wir laden alle Wanderfreunde aus unseren Orten ein, das Ränzel zu schnüren und unserer Nachbargemeinde Harbke in ihrem Jubiläumsjahr, neugierig und gut gelaunt, die Wanderehre zu erweisen.

 

 

Inka Schröder und Reinhard Duckstein

 

 

 

 

Aktivitäten und Aktionen 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18.05.2014

4. Gemeindewandertag in Marienborn

Kulturlandschaft rund um Marienborn entdecken!

Bilder vom 4. Gemeindewandertag finden Sie in der Rubrik Schnappschüsse.

 

Nachdem wir im letzten Jahr in Sommerschenburg auf historischen Spuren gewandert sind, wollen wir in diesem Jahr Marienborn für unsere Gemeindemitglieder und interessierte Gäste erlebbar machen. Insbesondere möchten wir die Entdecker unserer Kulturlandschaft auf die Zeugnisse der Bewohner unserer Region aus der Zeit vor 5000-3000 Jahren aufmerksam machen.

 

Am 18.05.14 findet der 4. Gemeindewandertag in Marienborn statt. Er beginnt um 10.00 Uhr an der Orangerie mit Ansprache und Startunterlagen, wie Wanderkarte, die gleichzeitig auch Stempelkarte ist und ein Informationsblatt zu den Erinnerungspunkten entlang der Route.

 

Zuerst geht es vorbei an der neu aufgestellten Wanderkarte zur Marienkapelle. Mitglieder der Vereins „Wallfahrtsort Marienborn" werden für interessierte Gäste gern für Auskünfte bereitstehen. Weiter wandern wir auf dem Weg Nr. 25, dem Räuberhauptmanns-Rundweg, über den Ziegenberg durch das frische Maigrün der Buchen des ehemaligen Klosterparks zur Räuberhauptmanns Höhle. Wer weiss, ob sich der legendäre Räuberhauptmann Rose an diesem Tag dort aufhalten wird? Danach folgen wir dem Weg 25 und gelangen über den Fleischerberg zum herrlich gelegenen Waldkindergarten Marienborn. Bei einer kurzen Rast zeigen uns die Marienborner Spatzen ihr Domizil und ihr Können.

 

Weiter auf dem Weg 25, entlang der Waldkante, gelangen wir zum Bierweg. Dieser führt uns mitten durch die Hügelgräber der Bronzezeit und die Megalithgräber der Jungsteinzeit. Ein Archäologe wird uns begleiten und am geöffneten Steinkistengrab erläutern was die Grabung ans Tageslicht brachte oder wie es unter den Opfersteinen aussehen könnte. Damit Besucher den geschichtsträchtigen „Bischofswald" selbst erschließen können, wird die AGTouR wieder eine Infotafel erarbeiten.

 

Die Info-Tafel wird auf dem Rastplatz am mittelalterlichen Sühnekreuz feierlich eingeweiht.

Danach wird es Zeit, unsere Kräfte aufzutanken. Dafür sorgt der Förderverein der Marienborner Feuerwehr mit einem Imbiss auf dem Rodenberg.

 

Frisch gestärkt geht es entlang des Harbker Forstes, vorbei an der Twölftenmühle und dem Bullespring zurück nach Marienborn. Ein kleiner Abstecher über den Wiesenweg führt und durch das „Neue Marienborn" vorbei an schmucken Eigenheimen. Auf dem Harbker Weg entlang der Waldkante gelangen wir zur Gaststätte Jägerklause. Diese wird an diesem Tag natürlich geöffnet sein.

 

Von der Gaststätte sind es nur noch ein paar Schritte bis in den Klostergarten. Dort erwarten die Vereine mit Kaffee und Kuchen die hungrigen Wanderer und Entdecker zu gemütlichen Ausklang der Tour.

 

Nach erfolgreich absolvierter Strecke erhalten alle mit gewanderten Kinder eine Wanderplakette vom Räuberhauptmann Rose gratis und die Erwachsenen können die begehrte Sammelplakette mit dem Motiv „4. Gemeindewandertag" erwerben. Es wird eine Info-Stelle zum Thema Marienborn mit Info-Material geben und auch einige archäologische Funde aus der Umgebung werden zu sehen sein.

 

Die Gemeinde Sommersdorf und die AGTouR laden alle Gemeindemitglieder und interessierte Gäste, insbesondere aus den Nachbargemeinden des Lappwaldes und des Allertales zu einem erlebnisreichen Tag um den Ort Marienborn ein. Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung und dass auch die Sommersdorfer und Sommerschenburger Wanderfreunde neugierig sind und mit uns diesen Teil unserer Gemeinde im Mai entdecken werden.

 

Die Veranstaltung endet offiziell um 15.00 Uhr.

 

Für die AGTouR Inka Schröder und Reinhard Duckstein

 

 

14.09.2014

3. Sternwanderung nach Hartmannshausen mit Einweihung Rastplatz Rodenberg in Marienborn

 

Am Sonntag, dem 14.09.2014 gingen wir auf die 4. Sternwanderung der Gemeinde Sommersdorf. Die Wetterprognosen standen nicht gut und es regnete den ganzen Samstag wie aus Eimern. Hoffentlich wird der Sonntag nicht so verregnet, wünschten wir uns. Werden die Wege zu wandern sein? Wie viele Wanderer werden trotz dieser Bedingungen auf Wanderschaft gehen? Sonntag war zudem der Tag des offenen Denkmals, damit waren auch einige Wanderfreunde im "Dienst" an den Denkmalen oder es lockten andere reizvolle Ziele.

Unseren vielen Helfern ging beim Zubereiten der Salate und Kuchen backen immer wieder die Frage durch den Kopf, werden wir alles alleine essen müssen?

Doch der Sonntag begann mit Sonnenschein und zerstreute alle Bedenken. Es ging aus allen drei Ortsteilen und Harbke, wie geplant, los. Leider ist unser Plan, gleichzeitig auf dem Rodenberg einzutreffen, nicht aufgegangen. So erhielten die Harbker eine Extraerklärung für die Info-Tafel. Als alle anderen Wanderer sich eingefunden hatten, gab es 11.30 Uhr von Manfred Wölfer eine Info-Tafel-Eröffnungsrede. Unserem inhaltlichen Gestalter, Reinhard Duckstein, der in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Vermessung und Geoinformation diese sehr informative Tafel entworfen hat, sei an dieser Stelle ein herzlicher Dank und gute Besserung gesagt. Auch die Zusammenarbeit der AGTouR Mitglieder bei der Einrichtung des Informationspunktes hat wieder gut geklappt.

Auf dem Rodenberg befindet sich ein Trigonometrischer Punkt 1. Ordnung. Dieser wurde zur Vermessung und kartographischen Darstellung Deutschlands genutzt. Der Trigonometrische Punkt auf dem Rodenberg hat eine lange Vermessungstradition, angelegt zur Zeit der Preußen, verändert im Zuge der deutschen Teilung und heute Bestandteil des Deutschen Hauptdreiecksnetzes. Die Fotos auf der Tafel belegen die Existenz eines Signal- und Beobachtungsturmes mit stattlichen 40m Höhe. Wer weitere Details z.B. zu verbauten Materialien, Mengen und Größen sowie über benachbarte Vermessungspunkte in Erfahrung bringen möchte kann ja seine nächste Wanderung zum Rodenberg planen.

In der Wanderhütte Hartmannshausen hatte man inzwischen alle Hände voll zu tun. Viele hungrige Wanderer wollten Kartoffelsalat, Soljanka und Kuchen a' la Hartmannshausen probieren. Jetzt war den fleißigen Helfern klar, die Arbeit am vorherigen Tag war nicht umsonst. Helga Hartmann, die "Hüttenwirtin", schätzte ungefähr 200 Gäste, die bewirtet wurden.

Kulturell gab es für uns in Hartmannshausen, von unseren Western Ladys aus Sommersdorf, neue Tänze zu sehen und der Singkreis aus Harbke stimmte Wanderlieder zum Mitsingen an. Herzlichen Dank. Unsere Western Ladys haben angekündigt, dass sie nächstes Jahr wieder mit von der Partie sind.

Die Tradition der Sternwanderung wird fortgesetzt, da ist sich die AGTouR einig.

 

AGTouR

Inka Schröder

 

 

08.11.2014

Arbeitseinsatz der AGTour

 

Getreu dem Motto der AGTouR ,"Kulturlandschaft neu entdecken und erleben", wurden Rastplätze eingerichtet, Info-Tafeln erarbeitet und ein Wanderwegenetz ausgeschildert. Aber damit ist es ja noch nicht getan, Instandhaltung und Pflege gehört dazu. An zwei Wochenenden im Herbst haben wir uns mit Freunden zum Arbeitseinsatz getroffen. Entlang der alten Heerstraße, zwischen KAP-Straße und Himmelsteich, wurde der Bewuchs und die Hecke gestutzt und der Baumschnitt als Benjesheckes in den verbleibenden Bewuchs hineingestapelt. Damit wurde gleich wieder neuer Lebensraum für Kleingetier geschaffen. Der Müll wurde eingesammelt und ordentlich entsorgt. An beiden Wochenenden herrschte eine tolle Stimmung. Selbst "gehandicapte Mitstreiter" hatten im Regiesessel oder als Fotograf ihren Spaß. Den ersten Einsatz haben wir in gemütlicher Runde bei der gastfreundlichen Familie Müller ausklingen lassen. Mit heißen Getränken, Bockwurst und Helga Hartmanns legendärem Kartoffelsalat fand der zweite Einsatz seinen Abschluss.

Dieser Abschnitt der alten Heerstraße ist noch nicht durch Befestigung und Überbauung verändert und teilweise als Holweg erhalten. Wie in früheren Zeiten ist die mittelalterliche Heerstraße nun wieder auf eine Lanzenbreite frei geschnitten und als Wanderweg ungehindert zu durchlaufen, wovon sich schon viele Sommerschenburger überzeugt haben. Das Befahren mit schweren Fahrzeugen würden wir allerdings nicht so gut finden.

Die fotografischen Impressionen sind ein Beleg dafür, dass freiwillige Arbeit auch Spaß macht. Aber wir sind in unseren Orten bei Leibe nicht die Einzigen und das finden wir toll.

 

vorher

 

 

Aktivitäten und Aktionen 2013
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02.06.2013

3. Gemeindewandertag

Historische Wanderroute um das 925-jährige Sommerschenburg

 

Im Rahmen des Kulturjahres 925 Jahre Sommerschenburg startete am Sonntag, dem

02.06.13 um 10:00Uhr, der 3. Gemeindewandertag am Dorfgemeinschaftshaus in Sommerschenburg. Viele mutige Wanderer unterstützten uns und wanderten mit uns die abenteuerliche Wanderroute, die aufgrund schlechter Wetterbedingungen verändert werden musste. Zudem konnte man wieder drei Stempel erwandern, die an verschiedenen Höhepunkten der Strecke auf einem warteten. Diesjährige Höhepunkte waren Eikenstedt, die Töpferei Lohse und das Dorfgemeinschaftshaus, in dem man auch seine Urkunde ausgehändigt bekommen hat.

Besondere Erlebnisse auf der Wegstrecke nach Eikenstedt waren z.B. der Gänsemarsch einer großen Gruppe durch den Wald oder der Heidberg, die höchste Erhebung im Bördekreis, der auf unserer Strecke lag und den wir den Wanderern zeigen wollten.

Und dann der erste Höhepunkt: Die Einweihung des Rastplatzes Eikenstedt. Alle waren zufrieden mit dem, was da entstanden ist, sowohl die Teilnehmer, als auch die Helfer und die AG TouR, die alles vorbereitet haben. Doch nun fragt man sich: Was ist an Eikenstedt so besonders? Eikenstedt war eins von vielen Dörfern, die es im Mittelalter um Sommerschenburg herum gab. Doch durch die Pest oder aus anderen Gründen wurde es im Mittelalter verlassen und wurde somit zu einer Wüstung. Eikenstedt ist nur ein Beispiel, denn es gibt noch viele weitere Wüstungen in unserer Gegend. Wer mehr dazu erfahren möchte, findet auf dem Rastplatz eine Informationstafel, deren Inhalt von Frau Müller und Herrn Duckstein erstellt worden ist. Desweiteren wurde ein von Fa.Springmann gesponserter Gedenkstein aus Quarzit aufgestellt, der schon sehr alt ist und hoffentlich noch mindestens 100 Jahre an dieser Stelle stehen wird. Auf diesem Stein entdeckt man eine Inschrift, die liebevoll vom Bildhauer Pielemeier eingemeißelt worden ist, und die das „Jubiläum" ins Gedächtnis rufen soll, denn Eikenstedt wäre letztes Jahr 850 Jahre alt geworden. Erwähnt werden, müssen noch Avacon, die Agrargenossenschaft Harbke und Freiwillige, die den Platz eingerichtet haben (z.B. mit Bänken), die die Informationstafel gebaut (Herr Orzel) oder aufgebaut haben. Nach einer kurzen Rede, die auch den Gedenkstein und die Informationstafel näher erläuterte, wurde unser Durst und Hunger gestillt (dafür haben der Partyservice Rademacher und die Freiwillige Feuerwehr Sommerschenburg gesorgt) und die Wanderfreunde erhielten ihren zweiten Stempel.

Trotz der Routenänderung führte uns nun der Weg über den Fuchsberg zur Töpferei Lohse. Dieser Betrieb existiert schon seit 1892. Dort konnte man eine kleine Ausstellung bestaunen. Man fand z.B. von der Familie Lohse getöpferte Gefäße, die Werkstatt, in der früher die Familie Lohse gearbeitet hat, den Ofen, der 1952 gebaut worden ist und eine Fotoschau, die mit Hilfe von Herrn Mittendorf zusammengestellt wurde. Herr Lohse beantwortete gern, die reichlich gestellten Fragen. Für alle war dies eine interessante Erfahrung, sowohl für Nichtkenner der Töpfereikunst und der Töpferei, als auch für die „Experten". Es wirkte fast so, als ob morgen der Betrieb in der Töpferei wieder aufgenommen würde. Es ist selten, dass man eine so gut erhaltene Werkstatt noch besichtigen kann, und der Film, der im Dorfgemeinschaftshaus lief, lieferte viele Informationen.

Dadurch konnten wir uns ein Bild machen, wie die Töpfereiwaren entstanden sind. Nicht vergessen werden sollte, dass man in der Töpferei Lohse den dritten und somit letzten Stempel für diesen Wandertag erhalten hat (diese Aufgabe haben die „Spätlese" und die Volkssolidarität gern übernommen).

Dann machten wir uns wieder auf den Weg zurück zum Dorfgemeinschaftshaus, um die verdiente Urkunde abzuholen.

Am Anfangspunkt und Ziel dieses Gemeindewandertages warteten Speis und Trank auf uns, die vom Heimatverein bereitgestellt wurden. Die Ausstellung „Sommerschenburg früher und heute", die von Herrn Wölfer aufgebaut worden ist, fand großes Interesse. Danach saß man gemütlich beisammen und plauderte noch lange über die Geschehnisse des Tages.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass wir das Beste aus dem Wandertag gemacht haben. Zwar hielt die Wanderung wetterbedingt einige Hindernisse bereit, aber auch frisch gemähte Wege. Dank der vielen Helfer, ohne die wir dies nie geschafft hätten, war es wieder eine gelungene Veranstaltung.

Ich freue mich schon auf den nächsten Gemeindewandertag unter dem Motto: „Kulturlandschaft erleben".

 

Mareike Schröder

 

13.09.2013

Einweihung eines Erinnerungspunktes auf dem Heidberg

 

Noch vor der Sternwanderung findet im Rahmen des Kulturjahres Sommerschenburg ein weiteres Ereignis statt. Am 13.09.2013 wird um 11.00 Uhr auf dem Heideberg ein Stein mit Höhenangabe eingeweiht. Mitglieder des Landesvorstandes Sachsen-Anhalt des Verbandes Deutscher Vermessungsingenieure, die auch die Vermessung und die Höhenmarke gesponsort haben, nehmen an der Einweihung teil. Dann wird die höchste Erhebung im Bördekreis „Heidberg" für Alle in der Örtlichkeit ersichtlich sein. Wir würden uns über eine rege Teilnahme freuen und laden alle interessierten Bürger dazu herzlich ein.

 

Inka Schröder und Reinhard Duckstein

 

 

15.09.2013

Sternwanderung

Alle Wege führen nach Rom

 

Wanderfreunde dürfen sich nicht nur auf den kommenden Wandertag freuen, sondern auch noch auf die diesjährige Sternwanderung. Da die letzte Sternwanderung sehr gut angenommen worden war, möchten wir auch in diesem Jahr wieder „sternwandern".

Die Sternwanderung in diesem Jahr wird am 15.09.2013 stattfinden. Wir werden um 11.00 Uhr in vier Orten gleichzeitig starten. In Marienborn an der Orangerie, in Sommerschenburg am Dorfgemeinschaftshaus, in Sommersdorf an der Kirche und in Harbke an der Orangerie. Es wird kurz eine Erläuterung zum Streckenverlauf mit Wanderkarte geben. Es kann, wie immer, auch individuell gewandert, geradelt oder gekutscht werden. Ziel für alle Wanderer ist Hartmannshausen. Dort wird von fleißigen Helfern für das leibliche Wohl mit Grillwurst und selbstgebackenen Kuchen gesorgt. Weiterhin wird es ein kleines kulturelles Programm geben. Die Absprachen dazu laufen derzeit.

 

Inka Schröder und Reinhard Duckstein

 

 

Aktivitäten und Aktionen 2012
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Ausarbeitung des „Pottburger Rundweges" (30)

und des Baggerberge-Rundweges (31)

Vorbereitung der Sternwanderung nach Hartmannshausen

[Rund um Dorn und Born Nr. 23 - Seite 8-9]

 

Für 2012 wurde die Ausarbeitung des „Pottburger" und des„Baggerberge"-Rundweges vorangetrieben und teilweise in die Sternwanderung nach„Hartmannshausen" einbezogen. Bei der Sternwanderung waren auch die Harbker Wanderfreunde auf eigener Route mit von der Partie.

 

2. Gemeindewandertag 9.September

[Rund um Dorn und Born Nr. 24 - Seite 7-9]

 

Tafel "Sommerschenburger Erzbergbau"

 

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Rastplatz „Erzhalde"

 

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Hosangscher Hof: Freizeitkunst- und Handarbeitsausstellung

 

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Verpflegung: Verein der guten Herzen, Pottburger Heimatverein

 

Rahmenprogramme

 

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Western-Ladies

Jagdhornbläser [Rund um Dorn und Born Nr. 25 - Seite 6-8]

 

 

Aktivitäten und Aktionen 2011
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Gedenkstele „Königssäule"

Als erste Aktivität in Richtung „Sehenswertes am Wegesrand" konnten wir das Projekt„Gedenksäule am Rastplatz von König Friedrich Wilhelm IV im Jahre 1841" in die Wege leiten [Rund um Dorn und Born Nr. 22 - Seite 17-19]. Der verwitterte Gedenkstein wurde durch die Gemeinde freigelegt, aufgerichtet , mit einer Schutzmauer und Pflasterung eingefasst. Die Gneisenau-Gesellschaft stellte eine Informationstafel auf. Die Schutzhütte bei der Säule wurde durch die Gemeinde instandgesetzt und aus finanziellen Mitteln der Gneisenau-Gesellschaft und durch den handwerklichen Einsatz eines Mitglieds der AGTouR mit Bänken versehen. Damit war auch ein erster Schritt auf dem Wege der Vernetzung in der Region getan.

 

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Erarbeitung des großen Rundweges Nr. 29

[Rund um Dorn und Born Nr. 20 - Seite 5]

 

Wir begannen mit der Erarbeitung des großen Rundweges zwischen Dorn und Born. Ein größerer Teil der Route war schon durch die Tourismusgesellschaft Elm-Lappwald als „Gneisenau- Rundweg" bekanntgemacht worden. Damit konnten wir zum Auftakt durch eine Aktion, die in allen drei Teilgemeinden auf Interesse stoßen würde, auf uns aufmerksam machen. Dadurch, dass die Investitionen zur Ausschilderung des Weges und zur finanziellen Unterstützung der geplanten Veranstaltung die klamme Gemeindekasse nicht belasteten, konnten wir uns die volle Unterstützung des Bürgermeisters und des Gemeinderates sichern. Die privat gespendeten Wegebeschilderungen nahmen wir dankbar entgegen. 

 

Erster Gemeindewandertag 11.09.2011

 

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Einweihung des Rundweges Nr. 29

Rast in „Hartmannshausen"

 

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Für den 11. September 2011 wurden die Bewohner der Teilgemeinden dazu aufgerufen, den etwa 12 Kilometer langen Rundweg gemeinsam einzuweihen. Aber auch interessierte Wanderfreunde, von woher auch immer, waren willkommen. Dazu warben wir mit Plakaten in unserer Region. Sehr unterstützte uns auch die lokale Presse und ganz besonders der Ortsanzeiger „RUND UM DORN UND BORN" (Interessante Beiträge hierzu findet man in den Heften 20 und 22).

 

Die örtliche Gastronomie und private Helfer unterstützten uns soweit wie möglich bei der Sicherstellung der Verpflegung. Besonders gelobt wurde

„Hartmannshausen" als willkommener Rastplatz auf der Strecke.